ARBER 2.0

Bikepark, Erweiterung auf 10km Trail Netz 

Das zweite Kapitel Bikepark Arber.

Mit der zweiten Bauphase am Großen Arber im Bayerischen Wald haben wir unser bisher größtes Projekt erfolgreich erweitert und das bestehende Trail Netz auf rund 10 Kilometer verdoppelt. Aus einem ursprünglich kompakten Bikepark entstand eine vielseitige Destination, die zwei Liftanlagen miteinander verbindet und ein breites Spektrum an Trails bietet – von flowigen Jump- und Flowtrails bis hin zu technisch anspruchsvollen natürlichen Trails.

Ein Berg voller Herausforderungen

Der Große Arber ist Deutschlands höchster Berg außerhalb der Alpen und bereitet dem Trailbau besondere Herausforderungen. Das Gelände ist geprägt von Gestein – von großen Felsblöcken bis hin zu feinem, sandigem Material. Gerade dieses feine, sandige Material eignet sich jedoch nicht als dauerhafte Oberfläche für moderne, intensiv genutzte Bike Trails.

In der Bauphase Eins hat sich unsere speziell abgestimmte Mischung aus importiertem Lehm und feinem Gestein bewährt, die eine feine und langlebige Trail Oberfläche ermöglicht. 

Mit der Erweiterung des verfügbaren Geländes und der Integration eines zweiten Lifts veränderte sich die Dimension des Projekts grundlegend. Die Herausforderung bestand nun darin, zwei unterschiedliche Bereiche zu einem zusammenhängenden Fahrerlebnis zu verbinden und gleichzeitig den bestehenden Bikepark während der Bauarbeiten geöffnet zu halten.

Eine besondere logistische Herausforderung lag deshalb in der Anbindung der neuen Trails an das bestehende Netzwerk. Da bereits die erste Phase über ein vergleichsweise kompaktes Trailangebot verfügte, hätte die Sperrung einzelner Strecken das Fahrerlebnis unmittelbar beeinträchtigt. Wir arbeiteten daher teilweise bis in die Abendstunden und setzten die Arbeiten am nächsten Morgen fort, um Ausfallzeiten auf ein Minimum zu reduzieren.

Ein Projekt, das nur gemeinsam möglich war

Neben der technischen Planung und Umsetzung war vor allem die Zusammenarbeit aller Beteiligten ein entscheidender Erfolgsfaktor. Unser zwölfköpfige Trailtech-Bauteam wurde während des Projekts von rund 50 weiteren Personen aus dem Umfeld des Bikeparks unterstützt – darunter Mitarbeiter aus Gastronomie, Bike-Shop, Bikepark und Liftbetrieb sowie Bike-Guides, Bergrettung, Elektriker, Forstarbeiter, Zimmerer, Management und Eigentümer.

Diese Zusammenarbeit zeigt, was erfolgreichen Trailbau ausmacht: Nicht nur Maschinen, Material und Planung entscheiden über das Ergebnis, sondern vor allem die Menschen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen.

„Trails bauen sich nicht von selbst.“ Dieser Satz wurde während des Projekts zum wiederkehrenden Motto – und beschreibt treffend, wie viel Know-how, Handarbeit, Einsatz und Teamarbeit hinter einem fertigen Trail steckt.

Das Ergebnis ist ein vielseitiges und langlebiges Trailnetz, das den Charakter des Großen Arbers respektiert und gleichzeitig neue Maßstäbe für modernes Bikepark-Design setzt.

Es gibt nicht nur eine richtige Bauweise

Bereits die erste Bauphase legte mit ihren flüssigen Linien und anspruchsvollen Jump Trails den Grundstein für den Charakter des Bikeparks. Die positive Resonanz der Fahrer bestätigte das Konzept und schuf die Basis für die weitere Entwicklung. Um als vielseitige MTB Destination wahrgenommen zu werden, fehlte es im Bikepark Arber nach der ersten Bauphase an technischen, naturbelassenen Trails.

Durch die Einbindung des vorhandenen Sessellifts und die damit verbundene Erschließung neuer Flächen bot sich die ideale Gelegenheit, das Trail Netz um naturbelassene Singletrails zu bereichern. 

Bei den naturbelassenen Mixed-Terrain-Trails kam hingegen ein eher unterschwelliger Ansatz zum Einsatz. Lokaler Boden und Fels wurden weitgehend erhalten und gezielt mit dem importierten Material ergänzt. Dadurch konnte der natürliche Charakter der Trails bewahrt und gleichzeitig ihre Nachhaltigkeit und Langlebigkeit verbessert werden. 

Wo es das Gelände erlaubte, setzen wir zudem bewusst auf eine leichte Bauweise: Bestehende Strukturen und Böden wurden erhalten, Hindernisse entfernt und nur so viel in das Gelände eingegriffen wie unbedingt notwendig. 

Generell war der Grundsatz dabei: mit dem Berg arbeiten, nicht gegen ihn. Mit diesem Ansatz konnten Trails mit verschiedenen Charakter ergänzt werden, die den Bike Park Arber zu einem vielseitigen Trail Netz machen.

Vom einzelnen Bikepark zum vielseitigen Trail Netz

Bereits die erste Bauphase legte mit ihren flüssigen Linien und anspruchsvollen Jump Trails den Grundstein für den Charakter des Bikeparks. Die positive Resonanz der Fahrer bestätigte das Konzept und schuf die Basis für die weitere Entwicklung.

Gerne unterstützen wir auch Sie bei Ihrem Projekt.

Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen und mit unseren Experten über Ihr Vorhaben sprechen.

Zurück
Zurück

(Draft) Vorlage

Weiter
Weiter

GROSSER ARBER - Bikepark